Zehn (fromme) Wünsche für 2017

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Symbolfoto: Amir Kbah/Flickr; Lizenz: CC BY-ND 2.0
Ihr Lieben, ich wünsche euch von Herzen ein frohes, gesegnetes und vor allem friedvolles Neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr gut in das neue Jahr hineingerutscht seid, und ich wünsche euch die Lust und die Kraft, all eure Vorsätze und Wünsche für dieses Jahr in die Tat umzusetzen. Wie bereits im vergangenen Jahr möchte ich den ersten Beitrag des Jahres dazu nutzen, einen kleinen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu werfen – und zehn (fromme) Wünsche mit euch teilen.

Wunsch 1

Ich wünsche mir und ich bete für Frieden. Ich bete dafür, dass die Kinder dieser Welt in Ruhe und Geborgenheit aufwachsen können, dass sie nicht fürchten müssen, am nächsten Morgen ohne ihre Eltern oder Geschwister aufzumachen.

Wunsch 2

Die Welt von heute ist eine chaotische, eine durcheinandergewühlte. Angst ist das vorherrschende Gefühl. Mein Wunsch ist es, dass die Politik es schafft, dieses Chaos wieder ein wenig zu beruhigen und den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

Wunsch 3

Jede (!) Religion hat ein stark ausgeprägtes Friedenspotential, lässt sich aber auch für die Anwendung von Gewalt instrumentalisieren. Meine Hoffnung für 2017 ist es, dass alle Religionen – vielleicht sogar gemeinsam – noch stärker auf den Frieden setzen werden.

Wunsch 4

Ich hoffe, dass die Menschen im Nahen Osten die Kraft finden, zu verzeihen, was ihnen angetan wurde. Ich hoffe, dass sie zu der Einsicht gelangen, dass Krieg niemals eine Lösung ist, erst recht nicht gegen ihre eigenen Glaubensbrüder und -schwestern.

Wunsch 5

Für die Katholische Kirche, die in diesen Tagen so zerstritten und emotionalisiert wirkt wie lange nicht mehr, wünsche ich mir mehr gegenseitige Offenheit: Nur weil jemand eine andere Meinung hat, muss man ihm nicht sofort die Katholizität absprechen.

Wunsch 6

Immer mehr Menschen scheinen davon überzeugt zu sein, dass es zum Wesen der Religionsfreiheit gehört, sich von der Religion loszusagen. Ich hoffe, dass sich das wieder ändern wird und dass wieder deutlicher wird: Religionen tragen grundsätzlich Positives zum Wohl einer Gesellschaft bei!

Wunsch 7

Der Großteil der Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten zu uns gekommen sind, wird wahrscheinlich noch lange hier in Deutschland bleiben. Ich wünsche mir, dass wir einsehen: Vielfalt schadet nicht, sondern tut einer Gesellschaft unheimlich gut!

Wunsch 8

Ich wünsche mir für uns alle einen besseren Umgang miteinander. Ich wünsche mir, dass wir in unseren Mitmenschen zunächst das Positive sehen und dass wir erkennen, dass Kritik nicht persönlich gemeint ist, sondern meist konstruktiv zu verstehen ist.

Wunsch 9

Folgende Einsicht wünsche ich mir für uns alle: Eine bessere Welt beginnt nicht im Großen, sondern im Kleinen. Wenn wir wollen, dass unsere Welt ein besserer Ort wird, dann müssen wir zuallererst bei uns selbst anfangen!

Wunsch 10

Zum Abschluss habe ich einen Wunsch für mich selbst: Ich hoffe, dass ich es in diesem Jahr schaffen werde, wieder öfters zu schreiben. Sowohl hier in diesem Blog, als auch darüber hinaus.

Viele meiner Wünsche für dieses Jahr ähneln sicherlich denen aus dem vergangenen Jahr (die zehn Wünsche für 2016 findet ihr übrigens »hier). Wünsche, die nicht in Erfüllung gehen, bleiben nun einmal weiterhin bestehen.

Falls ihr denkt, dass ein Thema in den zehn Wünschen nicht genügend gewürdigt worden ist, oder ihr einen ganz speziellen Wunsch habt, der euch auf der Zunge brennt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

2 Kommentare

Marius Brown 3. Januar 2017 um 12:04

Zum neunten Wunsch, lieber Matija, fällt mir ein afrikanisches Sprichwort ein:
"Es ist nicht deine Aufgabe, die ganze Wüste vor dem Verdorren zu retten, aber dieser einen Blume sollst du das Leben erhalten!"

Bei den anderen Wünschen schließe ich mich selbstverständlich an ;)

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Matija Vudjan 3. Januar 2017 um 17:09

Ach, das Sprichwort passt ja wirklich perfekt! Kannte ich noch nicht, werde ich mir aber auf jeden Fall merken ;-)

LG
Matija

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