Links zur Woche #6

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In regelmäßigen Abständen gibt es an dieser Stelle eine kleine Zusammenstellung von Artikeln und Beiträgen anderer Autoren und Blogger, die momentan sehr aktuell und relevant, oder einfach nur (und das ist keineswegs abwertend gemeint) sehr lesenswert sind. Das sind die #LinksZurWoche! Die Themen in der heutigen Ausgabe: Berichte und Hintergründe zur Familiensynode in Rom, Der Kirchenraum angesichts des II. Vatikanums sowie Missverständnisse im Zuge der Flüchtlingskrise – verbunden mit einem eigenen Beitrag aus dem vergangenen Jahr.

Die Vollversammlung der Bischofssynode in Rom dauert inzwischen seit fast einer Woche an. Nur wenige Berichte dringen an die Öffentlichkeit – meistens wird hinter verschlossenen Türen diskutiert. Umso erfrischender ist es, auf katholisch.de kleine Tageszusammenfassungen des Abtpräses Jeremias Schröder, der als Ordensvertreter an der Versammlung teilnimmt, lesen zu können:
→Aus der Aula. Blog zur Familiensynode


Angesichts der Vollversammlung wird in den Medien viel über eine mögliche Eskalation zwischen liberalen und konservativen Kräften spekuliert. So ist erst kürzlich in der Zeit-Beilage Christ und Welt ein Artikel erschienen, der die Familiensynode als logische Folge einer „liberalen Verschwörung“ bezeichnet. Meines Erachtens ist der Text fast schon zu spekulativ, aber lesenswert ist er allemal:
→Schirmherren der Reform


Das II. Vatikanum wurde geprägt vom Gedanken des ‚heutig-werdens‘. Nicht nur für theologische, sondern auch für ästhetische Frage ist dieser von Bedeutung: So wird auch 50 Jahre nach dem Konzil noch die Frage nach dem ‚perfekten‘ Kirchenbau gestellt. In der Hildesheimer Kirchenzeitung hat Rüdiger Wala einen lesenswerten Artikel zu diesem Thema geschrieben:
→Ästhetik oder Geborgenheit?


Vor ein paar Wochen wurde der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, weil er während einer Predigt sagte, dass wir angesichts der steigenden Flüchtlingsankünfte unsere Lebensgewohnheiten ändern werden müssen, massiv kritisiert. Die Kritik beruht jedoch auf einer falschen Wiedergabe der Worte Oberbecks, wie Felix Honekamp in zwei Beiträgen seines papsttreuen Blogs festgestellt hat:
→Ich werde mich ändern müssen! – Warum Bischof Overbeck Recht hat
→Flüchtlingspolitik: Wie wir uns ändern werden


Vor etwas mehr als einem Jahr war ich im Zuge einer Exkursion in Berlin – und habe die Stadt vor allem in interreligiöser Hinsicht kennengelernt. Meine Erfahrungen in Berlin habe ich damals hier in einem Beitrag rekapituliert. Mein Eindruck ist, dass dieser Beitrag angesichts der sich zuspitzenden Flüchtlingskrise und der immer stärkeren Polemisierung der Debatte gerade wieder hochaktuell wird:
→Interreligiöser Dialog und persönliche Offenheit

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