Links zur Woche #5

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In regelmäßigen Abständen gibt es an dieser Stelle eine kleine Zusammenstellung von Artikeln und Beiträgen anderer Autoren und Blogger, die momentan sehr aktuell und relevant, oder einfach nur (und das ist keineswegs abwertend gemeint) sehr lesenswert sind. Das sind die #LinksZurWoche! Die Themen in der heutigen Ausgabe: Erzbischof Heiner Koch im Interview, ein religionswissenschaftlicher Beitrag über den Islam, eine Analyse zur politischen Aktivität des Papstes, diffamierende Kommentare bei Spiegel-Online sowie der Abgas-Skandal bei Volkswagen.

Vor genau einer Woche ist Heiner Koch als Erzbischof von Berlin eingeführt worden. Zuvor hat er dem Berliner „Tagesspiegel“ ein sehr lesenswertes Interview gegeben, auf das es sich – trotz der eher plakativen Überschrift – lohnt, einen Blick zu werfen. Mein Eindruck ist: Der ehemalige Bischof von Dresden-Meißen scheint sich sehr auf seine neue Aufgabe zu freuen:
→Neuer Berliner Erzbischof über Flüchtlinge, Sex und Homosexuelle


Vorurteile sind wohl menschlich. Ohne Frage sind die Vorurteile – und damit verbundenen Sorgen sowie Befürchtungen – gegenüber dem Islam hierzulande besonders groß, gerade angesichts der vielen muslimischen Flüchtlinge, die momentan nach Deutschland kommen. In einem bemerkenswerten Gastbeitrag für Zeit-Online räumt Sonja Hegasy mit diesen Vorurteilen auf:
→Der fremde Gott


Papst Franziskus befindet sich inzwischen seit mehr als einer Woche auf amerikanischem Boden. Dort verfolgt er – das ist in seinen Ansprachen und Predigten mehr als deutlich geworden – eine eindeutige politische Agenda. Der Argentinier ist inzwischen integraler Bestandteil auf dem weltpolitischen Parkett. In der aktuellen „Zeit“ hat Evelyn Finger eine lesenswerte Analyse dazu verfasst:
→Gottes Blauhelm


Der „Spiegel“ hat am Sonntag über einen Matthias Terhorst aus Dortmund berichtet, der in den Pallotinerorden eingetreten ist (siehe →hier). Die Kommentare unter dem Artikel (sowie auf Facebook) haben mit dem Thema kaum etwas zu tun, sondern diffamieren vielmehr die Kirche und Herrn Terhorst. Josef Bordat stellt fest, dass diese Kommentare sehr viel über unsere Gesellschaft aussagen:
→Bruder Matthias. Oder: Wie ganz nebenbei herauskommt, an welcher Stelle wir im Diskurs wirklich stehen


Der Skandal um die von Volkswagen veranlasste massenhafte Fälschung von Abgastests verdeutlicht: Im Streben nach dem Maximum werden jegliche Grenzen überschritten. Anders, nämlich wirtschaftstheoretisch formuliert: Der Kapitalismus als Wirtschaftssystem ist gescheitert. Jakob Augstein formuliert diesen Gedanken in seiner aktuellen Spiegel-Kolumne ausführlich:
→Im Zweifel links: Das Auto? Der Betrug!

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