Gedanken zur Woche #29

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Es ist wohl ein klassischer Schuss in den Ofen: der türkische Vizepremier Bülent Arinc möchte Frauen das Lachen per Gesetz verbieten; dafür wird er jetzt – nicht nur in der Türkei, sondern weltweit – ausgelacht. Wie heißt es so schön: Wer den Hohn hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...

Nach 2001 ist Argentinien zum 2. Mal insolvent. Dafür wird der Fondsmanager Paul Singer verantwortlich gemacht. Auch wenn der ganze Fall äußerst kompliziert ist, denke ich, dass eine Pleite nicht von heute auf morgen kommt. Als Staat kann und sollte man also Vorkehrungen treffen...

Unabhängig davon, wer wirklich für die argentinische Staatspleite verantwortlich ist, ist aber klar, dass das Volk darunter am meisten zu leiden hat. Gerade deswegen müssen alle Beteiligten mit größter Dringlichkeit versuchen, den Schaden vom Volk zu gut wie möglich abzuwenden!

67 ostdeutsche Pfarrer haben Bundespräsident Joachim Gauck in einem offenen Brief für seine (wiederholten) Aussagen zu Kriegseinsätzen kritisiert. Er hat in einem Antwortschreiben seine Meinung verteidigt – und damit endgültig eine Diskussion eröffnet, die schon lange notwendig ist. In den kommenden Tagen werde ich deswegen selbst Stellung zum Thema beziehen.

Papst Franziskus hat einem argentinischen Magazin ein Interview gegeben, in dem er – angelehnt an die zehn Gebote – zehn Tipps für ein gelingendes Leben gibt. Tenor dabei ist: Der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen! Wir sind auf unsere Mitmenschen angewiesen; wir werden dann glücklich, wenn wir nicht nur an uns, sondern auch an unser Umfeld denken. Wie wahr!

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat am Freitag demonstrativ die Jüdische Gemeinde in Essen besucht. Ein gutes, ein wichtiges Zeichen angesichts des ausufernden Antisemitismus in den vergangenen Wochen. Grundsätzlich finde ich aber auch ein offizielles, „gesamtdeutsches“ Zeichen, z. B. von der DBK wünschenswert!

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