Kurz gedacht: Zum Jubiläum des D-Day

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Heute jährt sich zum 70. Mal des sogenannte D-Day, eine aufwendige Militärintervetion, mit der die Alliierten die unter deutscher Besatzung stehender Normandie zurückeroberten. Wie wir heute wissen, war der Erfolg dieser Intervention Grundlage für den späteren Sieg der Alliierten über die nationalsozialistische Besatzung; er ebnete somit auch den Weg zu ständigem Frieden in Europa. Bei den heutigen Feierlichkeiten in Frankreich war davon nur leider nicht viel zu sehen.

Man sagt immer wieder: Geschichte wiederholt sich. 100 Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs erleben wir momentan, dass angesichts der Ukraine-Krise alle Beteiligten (vor allem aber die USA, Russland und die NATO) mit ihren Säbeln rasseln. So fielen die Begrüßungen der westlichen Politiker mit Wladimir Putin gänzlich unterkühlt aus. Oder es kam gar nicht erst dazu (wie z. B. zwischen Putin und David Cameron). Gleichzeitig aber haben alle Redner heute davon gesprochen, dass uns der D-Day – auch im Hinblick auf die heutige Situation – Vorbild und Lehre zugleich sein soll.

Wir befinden uns momentan – das kann man zweifelsohne so feststellen – in einer Situation der Doppelmoral – und zwar von allem Seiten. Präsident Obama hat heute den Einsatz der Kriegsveteranen für den Frieden auf der Welt gepriesen. Gleichzeitig hat die US-amerikanische Regierung aber beschlossen, die NATO in Osteuropa mit 1 Milliarde Dollar zu unterstützen. Präsident Putin hat heute mehrfach betont, dass der Frieden für alle beteiligte Parteien oberstes Ziel sein muss. Gleichzeitig hat Russland aber die Krim auf fragwürdige Weise annektiert und Militäreinheiten an der Grenze zur Ukraine stationiert.

Der heutige Tag, der D-Day vor 70 Jahren sollte allen eigentlich Fingerzeig genug sein: Schluss mit der Doppelmoral! Auf in den gemeinsamen Kampf für den Frieden! Auf, dass sich Geschichte nicht mehr wiederholen wird!

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