Gedanken zur Woche #18

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Nach zwei Wochen Pause fassen die heutigen „Gedanken der Woche“ das Geschehen der vergangenen zwei Wochen zusammen:

Mich erschüttert in diesen Tagen die Flutkatastrophe in Bosnien-Herzegowina und Serbien, vor allem, wie hier damit umgegangen wird. Es wird kaum darüber berichtet,geschweige denn, dass man humanitäre Hilfen organisiert. Eine Schande, angesichts dessen, dass all dies (fast) vor unserer Hautür geschieht!

Ich finde es problematisch, dass der türkische Ministerpräsident Erdoğan für den Grubeneisturz in Soma verantwortlich gemacht wird. Verantwortlich ist einzig der Leiter des Bergwerkes, der dieses nicht genügend gesichert hat. Erdogan kann man höchstens wegen seines Verahltens in dieser Situation kritisieren.

Kritisiert werden kann Erdoğan aber auch dafür, dass er am Samstag in Köln wohl eine Wahlkampfveranstaltung abhalten wird. Gerade angesichts der Katastrophe in Soma, aber auch, weil Wahlkampf eine Angelegenheit ist, die in fremden Staaten tunlichst nicht ausgetragen werden sollte.

Der Sieg von Conchita Wurst beim diesjährigen ESC ist weder gleichbedeutend mit dem Untergang, noch ein besonderes Zeichen von Toleranz. Im Gegenteil: er ist eindach die Bestätigung der alten Regel: wer beim ESC außergewöhnlich ist, gewinnt.

Im Tatort in der vergangenen Woche wurde das Thema „Gewalt bei Jugendlichen“ behandelt und direkt im Anschluss bei Günther Jauch diskutiert. In den letzten Tagen ging scheinbar ein Schrei der Entrüstung durch das Land. Was Fiktion nicht alles anstellen kann...

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