Zur Parksituation in Essen-Werden: Optimal ist das nicht!

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Mehr als zwei Jahre lang lebten die Autofahrer in Essen-Werden in nichts als Chaos. Denn die Parkpalette, eine der wichtigsten Parkmöglichkeiten im Stadtteil, war marode und durfte nicht mehr vollständig genutzt werden. Seit Samstag ist dieser Zustand endlich beendet: es sind zwei neue Parkplätze entstanden, die (nach offizieller Rechnung der örtlichen Verwaltung) zusammen mehr Parkmöglichkeiten bieten als es bisher der Fall war. Wie die neue Situation aussieht, habe ich mir einmal genauer angeschaut.
Das sind sie also, die beiden neuen Parkplätze. Links anstelle der bisherigen Parkpalette erbaut, rechts auf dem Gelände des örtlichen Gymnasiums (allerdings wird dieser als Lehrerparkplatz genutzt werden). Beide Plätze sehen auf den ersten Blick nicht schlecht aus, das muss man wirklich sagen. Aber ich denke, dass man einiges auch hätte besser machen können. Deutlich wird das bei folgenden Bildern:
Wenn man schon die Parkpalette erneuert hat, hätte man dafür sorgen können, dass auch die Parkmöglichkeiten nebenan eine Frischzellenkur bekommen. Auf dem Bild links ist gut erkennbar (s. Pfeile), dass hier eigentlich noch Platz für mindestens einen, wenn nicht sogar zwei weitere Parkbuchten vorhanden ist.


Und abgesehen davon, dass der Lehrerparkplatz voraussichtlich erst ab 16 Uhr für jedermann geöffnet sein wird, hat man auch hier Platz gespart: Vor der Renovierung konnte man komplett bis zum grünen Busch im Hintergrund vorfahren. Jetzt ist das aufgrund eines aufgebauten Bordsteins nicht mehr möglich (s. Pfeile). Auch dadurch gehen mindestens sechs Plätze verloren.

Fassen wir zusammen: Nach über zwei Jahren ist es sehr erfreulich, dass in Werden wieder alle Parkmöglichkeiten genutzt werden. Aber: Angesichts der Tatsache, dass in Werden jeder zusätzliche Parkplatz einen Gewinn darstellt, hätte man dafür sorgen müssen, nicht unnötig an Platz zu sparen.

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