Das Still-Leben in Essen-Werden

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Wer erinnert sich nicht gerne an das erfolgreiche Still-Leben vor zwei Jahren, als die A40 im Zuge der Kulturhauptstadt-Feierlichkeiten zwischen Duisburg und Dortmund gesperrt und so das wohl größte Straßenfest in der Geschichte des Ruhrgebiets ermöglicht wurde. Was im Großen ein großer Erfolg wurde, sollte an der neuen Ruhr-Promenade in Essen-Werden im Kleinen wiederholt werden, so die Vorstellung von Künstler Frank Hahn. 350 Tische auf insgesamt 600 Metern sollten aufgestellt werden und so ein großes Bürgerfest ermöglichen.

Nach mehr als einem halben Jahr Planung war es gestern endlich so weit. Das Still-Leben in Werden fiel allerdings buchstäblich ins Wasser. Denn der Regen, der gestern - bis auf kurze Ausnahmen - fast den ganzen Tag von Himmel herunterprasselte, vermieste den Tag sowohl für Zuschauer als auch Gastgeber und Darsteller. Es kamen leider deutlich weniger Tischinhaber als sich angemeldet hatten; so wurden aus 600 Metern nur ungefähr 150 Meter. Und Stimmung wollte irgendwie auch nicht richtig aufkommen. Letztlich entstand ein netter Plausch zwischen den Besuchern, aber das - zuvor angekündigte - Spektakel blieb bei Herbstwetter leider aus.
Eines steht nach dem gestrigen "Reinfall" dennoch fest: Das Still-Leben in Essen-Werden hat Potenzial! Wenn es die Organisatoren schaffen, die Veranstaltung besser zu vermarkten und der hl. Petrus sich den Termin in seinen Kalender schreibt, kann man das Still-Leben im nächsten Jahr gerne wiederholen! Bleibt nur zu hoffen, dass Frank Hahn dies genauso sieht wie ich.

Im Folgenden habe ich noch ein paar Bilder zum gestrigen Still-Leben zusammengestellt. Viel Spaß beim Anschauen!

ACHTUNG! Die Bilder sind lizenziert unter der CC BY-NC-ND 4.0-Lizenz!

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